in den kalten wintermonaten hocken sie einsam in ihren werkstätten und schrauben, spritzen und hämmern. nein, die rede ist nicht von weihnachtsmännern, die schaukelpferde schnitzen und zinnsoldaten giessen, sondern von den unzähligen (jung-) gesellen in schweden, deren liebe alten amerikanischen autos gilt. auf schrottplätzen suchen sie die fehlenden teile zusammen oder bestellen sie world wide übers netz. kein aufwand und kein geld wird gescheut, um dem ziel, alles originalgetreu zu restaurieren, möglichst nahe zu kommen.
und im sommer dann kriechen sie mit ihren hochpolierten schlitten aus ihren löchern, drehen ein paar runden durch die lauen sommernächte und hoffen wohl, irgendwo ein hübsches mädel in weissen pumps und tupfenkleid aufzugabeln.



so ein richtiger
raggare ist schreiner stefan wohl nicht, aber auch er bastelt tagelang an seinem buick 1958 herum. sein kollege, der våge, der ist letzten sommer schon fertig geworden, mit dem gleichen modell, ausser dass er ein offenes dach hat. nur schade, dass das einzige mädel, das mitfahren wollte, ihren freund mitbrachte...





übrigens gibt es in schweden mehr
well-preserved american cars from the fifties and sixties, als in irgend einem anderen land, amerika inklusiv.