Vom Transport gibts sicher später mal noch mehr Bilder und vorallem auch die Geschichten dazu. Hier nur ein paar wenige für unsere Zuschauer in der Schweiz, in Östereich und in Deutschland (frei mach Rudi Carell oder wars Thomas Gottschalk?)
Briefing um 4:00 Uhr, Abfahrt um 5:00

Centimeterarbeit

Hier ging meine Jeans in Fetzen, als sich die lieben Kühlein als böse Stiere entpuppten und mir an den Kragen wollten und ich nur noch durch den doppelten Stacheldraht hindurch flüchten konnte, dabei aber mit Pulli und Haar am oberen Draht und eben mit Jeans am unteren Draht hängenblieb und ne ganze Weile hatte, bis ich mich wieder frei hatte. Natürlich hat mich niemand in meiner misslichen Lage beachtet, schliesslich war ich ja nicht der Mittelpunkt des Geschehens, der einzige, der mich gesehen hat, war der Ian, nur war Ian leider der Filmer, und der wollte lieber ein paar glatte Aufnahmen von mir in den Drähten machen, als mir zu Hilfe zu eilen.




Die ersten 10 km ist Hans und seine Helfer mehrheitlich gerannt, weil an jeder Ecke Gefahren und Probleme lauerten und es sehr oft um Centimeter ging.





Und dann endlich, 7 Stunden später, sehen wir das Wasser vom Vännernsee. Noch eine Kurve und wir sind am Ziel.

Wie ich das Kreischen der Möven höre, muss ich grad losheulen. Wir habens geschafft!

Abgesehen von den Kratzern im Lack, einer zerrissenen Jeans und einem kaputten Fotoapparat (bei Kilometer 2 von 88 in den Dreck gefallen), haben wir den Transport ohne nennenswerte Schäden überstanden.