Samstag, August 30, 2008

Von Cadiz nach Almeria

Dank an Johannes, etwa die Hälfte der Bilder hier sind von ihm.

Versuch: 8/15
Versuchskaninchen: 3
geglückte Versuche: 0
Was wollten wir denn eigentlich genau?
Gute Frage.

Als ob die da Ferien hätten, ts.

Nach rund 7 Wochen auf See ist es endlich soweit: Die MOANA passiert die Strasse von Gibraltar und ist im Mittelmeer.

Wie wir uns darauf gefreut haben!

Familie Hungerbühler-Gunnervall mit Afrika im Hintergrund.

Unser jüngstes Crewmitglied aller Zeiten: Aris, 5 1/2 Monate
Moanas Klatschspielchen aber fand er voll doof, Mädchenspielchen eben.

Familie L beim Bad erwischt.

Spielen kann ja so streng sein.


Wiedermal ein Bild, das sauglatt ist zum Anschauen. Aber stundenlang am Steuer zu stehen, während einem eine Welle nach der andern ins Gesicht schlägt ist nicht halb so glatt, wie es aussieht. Aber irgendwie schaff ich es einfach nicht, die wahre Kehrseite von der Schokolade zu zeigen. Sobald es schwierig und mühsam und streng und stressig wird, kann man entweder keine Bilder machen, oder eben nur lustige.
Ok, der Hans müsst nun wirklich nicht auch noch lachen, sondern so leidend dreinschauen, wie er nur kann.

Ob Toni leidet oder nachher gelitten hat, wissen wir leider auch nicht.

Ready...

...steady...

...GO!

Seile futtern

Gruppenfoti mit Spaghetti Topf und Rotweinflasche.

Size matters

Samstag, August 23, 2008

Von Lissabon nach Cadiz

Am 23. August gehts wieder los, wir übernehmen die MOANA nach 4 Wochen von Erik in Lissabon. Die gute Nachricht ist, dass er trotz starkem Gegenwind über Tage (wenn nicht Wochen...), hohem Wellengang, Sturm in der Biskaya, kotzenden Mitseglern, welche es dann vorgezogen haben, einen Teil auf dem Landweg weiter zu reisen, heil angekommen ist.
Die schlechte Nachricht ist (schliesslich ist das hier eine Kehrseite), dass das Heck auf der rechten Seite nun so aussieht:

Mag sie noch genauso wie letztes Mal, die Schablonen-Sprayereien in Lissabon.

Helmut, Hans oder Otto?

Eindeutig Kurt!


Obwohl wir nur 5 1/2 Personen sind, was da so gefressen wird...



Das Lemon-Chicken, das im Ofen briet und briet und briet und briet. Sozusagen nochmals ausgebrütet wurde. Dann aber doch köstlich schmeckte, obwohl wir zwischendurch alle mal ein Nickerchen machen mussten.

Wenn das mal keine Werbung für unsere Safari-Törns ist...
Sicher ein Dutzend Delfine sind etwa 10 Minuten mit uns mitgeschwommen und hatten sichtlich Spass daran zu zeigen, dass sie uns ohne Probleme hinter sich lassen können, wenn sie nur wollten.


Queen and princess of the ocean.

Da hat sich wiedermal etwas verhädderet! Bei starkem Wind bleibt uns nichts anderes übrig, als mit dem Super-Silver-Tape ein dickes Küchenmesser an den Bootshaken zu kleben und mit Säbeln zu beginnen.


Vielen Dank Johannes, ein grosser Teil der Fotos hier sind nämlich von ihm.

Montag, August 18, 2008

Good Bye Walle

Good old Walle verlässt uns heute für immer und ewig. Sechs Jahre lang hat er uns treue Dienste geleistet, Dank sei ihm.
Die ersten 10 Jahre seines Lebens hat er in Irland verbracht, dann hat er sechs Jahre lang Tonnen von Material transportiert und ist mehrmals Döve-Zürich und retour gefahren.
In Einzelteile zerlegt wird er nun bald nach Afrika reisen, wo er tausenden von lahmenden Peugeots 309 zu neuem Elan verhelfen wird.
Die 200 Franken Entschädigung tragen uns nicht über unsern Abschiedsschmerz hinweg.
Walle, wir werden dich nie vergessen!

Donnerstag, August 14, 2008

So läss

Wir hätten all die zerlöcherten Handschuhe sammeln sollen.
Wir hätten all die zerfetzten Schleifscheiben und die abgewetzten Trennscheiben behalten sollen.
Wir hätten aufschreiben sollen, wieviel Meter Schweissdraht, wieviele Schrauben und wieviel Liter Holzöl wir verbraucht haben.
Wir hätten zählen sollen, wieviele Male wir die Leiter zum Schiff rauf und runter gestiegen sind. Das hätte riesige Berge oder nette Statistiken gegeben. Aber das wär wieder ein eigenes Projekt gewesen. Geblieben sind uns zwei Paar Hosen und ein Paar Schuhe. Und heute nur noch die Bilder davon.
Und so sag ich es hier zum allerletzten Mal: Wer findet, ein Schiff bauen sei "so läss", der soll doch einfach damit anfagen. Am besten grad noch heute.



Somit ist unsere Zeit in Döve und Öra endgültig abgeschlossen. Wir fliegen (Moana und ich) und fahren (Hans und Walle) heute zurück in die Schweiz.
Die GrosseMOANA mit Erik als Skipper hat in den letzten Tagen, trotz Sturm im letzten Teil, die Biskaya erfolgreich überquert. Test bestanden!

Mittwoch, August 13, 2008

Dienstag, August 12, 2008

Habseligkeiten zusammen sammeln


Die grosse Sammeltour geht weiter. Unsere persönlichen Dinge, welche wir nicht mit aufs Schiff genommen haben, konnten wir solange im Bahnwagen einstellen. Bengt und Elsa freuen sich, uns für einmal nicht im Stress zu sehen.

Good Bye Wallhamn Marina

Da ist sie einen Monat lang gestanden, die MOANA, die nun irgendwo im Ärmelkanal ist.

Aufräumen auch in der Marina auf Tjörn.
Die Guggers haben schon einen grossen Teil der Werkzeuge mitgenommen, damit wird nun ein Haus gebaut.
Was noch zu gebrauchen ist, laden wir in den Pferdeanhänger, nehmen es mit und lagern es im Stall von Hans' Grosseltern. Bis zum nächsten Mal. Was denn? Tja...


Montag, August 11, 2008

Endgültig Tschüss Öra

Unsere Vermieter in Öra schätzen meine fröhlichen Wände leider nicht. Alles muss wieder weiss werden. Wobei das "wieder" nicht ganz stimmt, weiss war es ja nie. Aber weiss ist einfacher zu malen als gräulich-gelblich-bräunlich-schmuddlig.



Was mit dem Haus nach unserem Auszug passieren wird, weiss niemand so genau. Die Erbgemeinschaft kann sich nicht zum Verkauf durchringen. Wahrscheinlich wird es genau so, wie wir es verlassen haben, stehen bleiben. Vor sich hin rotten und irgendwann werden dann die Wände wieder gräulich-gelblich-bräunlich-schmuddlig werden und niemand wird mehr sehen, dass da mal eine Bootsbauerfamilie drin gewohnt hat.

Sonntag, August 10, 2008

Weg damit

Mehr als eine Woche lang räumen wir die Reste unseres 6-jährigen Projektes auf. Verpacken es in Schachteln, lagern es bis auf weiteres im Haus von Hans' Grosseltern und schmeissen vieles weg. S'ist gut, Ballast abzuwerfen.

Drive-Through-Entsorgungsstation

Friedhof der Kuscheltiere

Die Glasberge