Sonntag, September 30, 2007
Samstag, September 29, 2007
Westküst
Donnerstag, September 27, 2007
Antirutsch
Mittwoch, September 26, 2007
Globi in der Schreinerei
Dienstag, September 25, 2007
Montag, September 24, 2007
Sonntag, September 23, 2007
Deck
Samstag, September 22, 2007
Walle
Die Polen sind flink, drum fahr ich heut nach Borås, um neue Dichtungsmasse für die Fugen auf dem Deck zu kaufen. Doch der sonst so treue Walle lässt mich auf halbem Weg im Stich. Beginnt zu lahmen, humpelt und stolpert, ein Vollplatten. Kann den alten Esel grad noch auf einen Rastplatz im Nirgendwo lenken.

Dann seh ich mir einen Wagenheber mal aus der Nähe an.
Weg mit dem Rad, her mit dem Reserverad, aber ohalätz, das hat auch keine Luft drin.
Tja, was mach ich denn nun? Mein Gewicht (!) so verlagern, dass ich auf zwei Rädern bis Borås komme? Die beiden Reifen links und rechts neben mir herrollend bis zur nächsten Tankstelle gehen? Aber welche Richtung? Mich ins Gras setzen, laut weinen und dann den Hans anrufen? Doch noch bevor ich mich entscheiden kann, kommt ein Ehepaar des Weges, um eine Fikapause einzulegen. (Wie sich erst später herausstellt, kommen sie aus Ulricehamn, sind also bereits seit sage und schreibe 15 Minuten unterwegs!)
Der nette Mann erbarmt sich natürlich sofort der armen ausländischen hochschwangeren Frau und bietet mir seine Hilfe an. Soll ich nun sagen, nein danke, ich schaf das schon selber? Aber die Faulheit siegt dann doch über den Stolz und so trink ich mit der netten Frau zuerst mal einen Kafi und ess einen Hefeschneck, während der nette Mann ein paar mal den Walle umkreist und etwas vor sich hin murmelt.
Nach dem Fika nimmt das nette Ehepaar mit dem schönen sauberen Auto mich und das schmutzige Reserverad mit bis zur nächsten Tankstelle. Aber die nächste Tankstelle ist nicht in dieser, sondern dann eben in der anderen Richtung. Und die Tankstelle hat auch keine Druckluft. Die Druckluft gibts in einer Werkstatt, wieder in dieser Richtung, wo der nette Mann das Rad aufpumpt und ich im Auto mit der netten Frau plaudere. Und dann fahren sie mich wieder zurück zum Walle, wo mir der Matti selbstverständlich den Reifen montiert und das andere Rad wieder verstaut und ich derweil noch etwas mit der Inga danebenstehe und zuschaue.
Und dann fahren sie an ihr Krebsessen in Göteborg und ich weiter nach Borås, wo ich zuerst mal eine Wurst brauche. Und nach der Wurst ist der Reifendruck nur noch die Hälfte von dem was er sollte. So hangle ich mich dann den ganzen Nachmittag von Tankstelle zu Tankstelle und versuche dazwischen all meine Einkäufe zu erledigen. Der Nachhauseweg ist eine Zerreissprobe für meine Nerven, weil ich mit 50 km/h durch die Landschaft tuckerlen muss. Von der letzten Tankstelle (mit Pumpi) ist es drum noch 40 km bis nach Hause.
Vielen Dank an Inga und Matti, ohne sie wäre der Tag wohl noch um einiges übler geworden. Keinen Stress, immer Zeit für Fika oder ein Schwätzchen und sehr hilfsbereit, so sind für mich die meisten Leute hierzulande.
Dann seh ich mir einen Wagenheber mal aus der Nähe an.
Weg mit dem Rad, her mit dem Reserverad, aber ohalätz, das hat auch keine Luft drin.
Tja, was mach ich denn nun? Mein Gewicht (!) so verlagern, dass ich auf zwei Rädern bis Borås komme? Die beiden Reifen links und rechts neben mir herrollend bis zur nächsten Tankstelle gehen? Aber welche Richtung? Mich ins Gras setzen, laut weinen und dann den Hans anrufen? Doch noch bevor ich mich entscheiden kann, kommt ein Ehepaar des Weges, um eine Fikapause einzulegen. (Wie sich erst später herausstellt, kommen sie aus Ulricehamn, sind also bereits seit sage und schreibe 15 Minuten unterwegs!)
Der nette Mann erbarmt sich natürlich sofort der armen ausländischen hochschwangeren Frau und bietet mir seine Hilfe an. Soll ich nun sagen, nein danke, ich schaf das schon selber? Aber die Faulheit siegt dann doch über den Stolz und so trink ich mit der netten Frau zuerst mal einen Kafi und ess einen Hefeschneck, während der nette Mann ein paar mal den Walle umkreist und etwas vor sich hin murmelt.
Nach dem Fika nimmt das nette Ehepaar mit dem schönen sauberen Auto mich und das schmutzige Reserverad mit bis zur nächsten Tankstelle. Aber die nächste Tankstelle ist nicht in dieser, sondern dann eben in der anderen Richtung. Und die Tankstelle hat auch keine Druckluft. Die Druckluft gibts in einer Werkstatt, wieder in dieser Richtung, wo der nette Mann das Rad aufpumpt und ich im Auto mit der netten Frau plaudere. Und dann fahren sie mich wieder zurück zum Walle, wo mir der Matti selbstverständlich den Reifen montiert und das andere Rad wieder verstaut und ich derweil noch etwas mit der Inga danebenstehe und zuschaue.
Und dann fahren sie an ihr Krebsessen in Göteborg und ich weiter nach Borås, wo ich zuerst mal eine Wurst brauche. Und nach der Wurst ist der Reifendruck nur noch die Hälfte von dem was er sollte. So hangle ich mich dann den ganzen Nachmittag von Tankstelle zu Tankstelle und versuche dazwischen all meine Einkäufe zu erledigen. Der Nachhauseweg ist eine Zerreissprobe für meine Nerven, weil ich mit 50 km/h durch die Landschaft tuckerlen muss. Von der letzten Tankstelle (mit Pumpi) ist es drum noch 40 km bis nach Hause.
Vielen Dank an Inga und Matti, ohne sie wäre der Tag wohl noch um einiges übler geworden. Keinen Stress, immer Zeit für Fika oder ein Schwätzchen und sehr hilfsbereit, so sind für mich die meisten Leute hierzulande.
Freitag, September 21, 2007
Rbrt & Zdzch
Gestern war mal wieder eine Car-Ladung voll Besuchern hier. Hans' Schweisslehrer Arne und seine Mitarbeiter wollten sehen, was der Junge so getrieben hat in den letzten Jahren. "Schaut mal, das kann man machen, wenn man bei uns einen Kurs besucht hat!"
Aufräumen und Putzen für die Gäste, da nutz ich die Gelegenheit, mal wieder ein paar Bilder zu machen.





Hörst du das Meer rauschen?
Und die Polen sind also tatsächlich gekommen und heissen Robert und Zdzichu. Da würde es ja eigentlich auf der Zunge liegen, jeweils dem Robert zu rufen, wenn was ist. Bloss spricht der Robert kein Englisch, sondern nur der Zdzichu. Wenn ich nicht eh schon Halsweh hätte, dann hätt ichs wohl heute.
Die zwei sind aber alles andere als von der Sorte Erdbeerpflücker. Beide sind Bootsbauer, der Zdzichu hat für Sun Reef gearbeitet und designt eigene kleine Segelboote.
Ach ja, die offizielle g-sail Seite ist auch wieder up to date.
Aufräumen und Putzen für die Gäste, da nutz ich die Gelegenheit, mal wieder ein paar Bilder zu machen.
Hörst du das Meer rauschen?
Und die Polen sind also tatsächlich gekommen und heissen Robert und Zdzichu. Da würde es ja eigentlich auf der Zunge liegen, jeweils dem Robert zu rufen, wenn was ist. Bloss spricht der Robert kein Englisch, sondern nur der Zdzichu. Wenn ich nicht eh schon Halsweh hätte, dann hätt ichs wohl heute.
Die zwei sind aber alles andere als von der Sorte Erdbeerpflücker. Beide sind Bootsbauer, der Zdzichu hat für Sun Reef gearbeitet und designt eigene kleine Segelboote.
Ach ja, die offizielle g-sail Seite ist auch wieder up to date.
Donnerstag, September 20, 2007
Das rosa Zimmer (Teil 4)
Nachdem das rosa Zimmer ein Schlafzimmer, eine Küche und eine Werkstatt war, ist es nun ein Gästezimmer. Das ganze Häusschen in Döve haben wir wieder bewohnbar gemacht, morgen kommen zwei Arbeiter aus Polen, welche uns hoffentlich ganz schnell ganz viel weiter bringen werden.



Irgendwie kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie wir so lange in diesem Hasenstall gehaust haben.
Irgendwie kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie wir so lange in diesem Hasenstall gehaust haben.
Mittwoch, September 19, 2007
Morgens früh um neun...
...geht sie in die Scheun.
Fröstelig ist es geworden, den ersten Reif haben wir hinter uns, das ewige Feuerchen in Döve brennt wieder. Wohl eins vom einzigen, was ich in unserm neuen Haus in Öra vermissen werd, ist die Bodenheizung im Badezimmer von Döve.




Wer musste dieses Gedicht in der Schule auch auswendig lernen? Morgens früh um sex (kicher kicher), kommt die kleine Hex.
Fröstelig ist es geworden, den ersten Reif haben wir hinter uns, das ewige Feuerchen in Döve brennt wieder. Wohl eins vom einzigen, was ich in unserm neuen Haus in Öra vermissen werd, ist die Bodenheizung im Badezimmer von Döve.
Wer musste dieses Gedicht in der Schule auch auswendig lernen? Morgens früh um sex (kicher kicher), kommt die kleine Hex.
Dienstag, September 18, 2007
Wer ist das?
Sonntag, September 16, 2007
Hälge
Samstag, September 15, 2007
Klädesholmen
Die Regel Nr. 2 heisst leider nicht: Auf jeden Schlechtwettertag folgt ein Gutwettertag. Aber heut ist es grad so.
Tischlein deck dich!
Zmittag aus dem Sack!





Und so sieht die Insel Klädesholmen von oben aus.
Tischlein deck dich!
Zmittag aus dem Sack!
Und so sieht die Insel Klädesholmen von oben aus.
Freitag, September 14, 2007
Wetterregel Nr. 1
Die schwedische Wetterregel Nr. 1 diese Jahr lautet: Es darf nie zwei Tage hintereinander schön sein.

Die Guggers aus Göteborg sind wegen Regel Nr. 1 nach Ägypten verreist, haben uns aber den Schlüssel zu ihrem Bijoux überlassen.
Hans macht das, wozu er sonst nie Zeit hat und stöbert durch Thomas' James Bond DVD-Sammlung.

Und Iria macht das, was sie in Göteborg immer macht, durch die Cafés und Läden streifen.
Die Guggers aus Göteborg sind wegen Regel Nr. 1 nach Ägypten verreist, haben uns aber den Schlüssel zu ihrem Bijoux überlassen.
Hans macht das, wozu er sonst nie Zeit hat und stöbert durch Thomas' James Bond DVD-Sammlung.
Und Iria macht das, was sie in Göteborg immer macht, durch die Cafés und Läden streifen.
Donnerstag, September 13, 2007
Arme Sau
Seit dem Vänernsee-Ausflug am 14. Juli hat der Hans genau einen ganzen Tag frei gemacht. Für einmal sag ich da nicht "ich arme Sau ich", sondern "die arme Sau die". Und drum haun wir ab und gleich tüchtig über die Stränge und machen 3 volle Tage am Stück frei.

Chum Bueb und lueg dies Ländli aa.

Auf Brännö kann man per SMS Velos mieten. Man schickt ein SMS und kriegt dann den Code für das Zahlenschloss. Die Miete kommt auf die Handyrechnung.

Dies Häusle nehmen wir.

Und den Briefkasten grad dazu.
Chum Bueb und lueg dies Ländli aa.
Auf Brännö kann man per SMS Velos mieten. Man schickt ein SMS und kriegt dann den Code für das Zahlenschloss. Die Miete kommt auf die Handyrechnung.
Dies Häusle nehmen wir.
Und den Briefkasten grad dazu.
Dienstag, September 11, 2007
Montag, September 10, 2007
Chamäleon-Syndrom (Teil 3)
Hab ja schon zweimal von meinem Chamäleon-Syndrom berichtet. Hier nun also die Fortsetzung vom letzten Sonntag.

Und dies wunderbare Bild stammt von Ueli Vogt, einem Freund von einem Freund, die machen zusammen einen Wettbewerb: Leute finden, die sich während der Zugfahrt ihrem Sitz anpassen, oder umgekehrt.

Und wer ebenfalls solche Chamäleons im Zug oder Tram oder Seilbähnli oder sonstwo antrifft, schickt mir doch ein Bild davon, ich leite es dann weiter an die zwei Freunde.
PS: Und wer ES noch nicht wusste, der weiss ES nun damit. Jawohl, Öra kriegt einen neuen Einwohner. Oder eine Einwohnerin.
Und dies wunderbare Bild stammt von Ueli Vogt, einem Freund von einem Freund, die machen zusammen einen Wettbewerb: Leute finden, die sich während der Zugfahrt ihrem Sitz anpassen, oder umgekehrt.
Und wer ebenfalls solche Chamäleons im Zug oder Tram oder Seilbähnli oder sonstwo antrifft, schickt mir doch ein Bild davon, ich leite es dann weiter an die zwei Freunde.
PS: Und wer ES noch nicht wusste, der weiss ES nun damit. Jawohl, Öra kriegt einen neuen Einwohner. Oder eine Einwohnerin.
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