Donnerstag, April 30, 2009

Kap Sounion


Zwei Wochen sind um, wir sind wieder dort, wo wir begonnen haben, am Kap Sounion.
Die Frauen fliegen heute für zwei Wochen zurück in die Schweiz, bevor es dann im Mai mit Gästen so richtig los geht.
Herr Hans bleibt noch eine Weile, weil die Griechen nicht viel anders sind als die Schweden, wenns darum geht, Waren pünktlich zu liefern.

Wir sehen uns wieder nach einer kurzen Pause. Bis dann, dranne bliibe, dranne bliibe, dranne bliibe!

Nachtrag Spielplatz




Herr Grimaldi, wir wissen wohin und mit welcher Fracht Sie fahren.


Eine weitere Ladung Autos, die nach Wallhamn fährt?
(siehe hier und hier)

Mittwoch, April 29, 2009

Schauze

In zwei Tagen ist auf Poros eine Luxus-Yacht-Messe.

Weg mit euch kleinen Spielzeugschiffchen, nun kommen wir, die echten und grossen!
Wir legen uns nicht mit denen mit der grossen Fresse an und hauen, wie alle andern, ab.
Momoll, wir sind auch am schaffen.
Zur Zeit machen wir den Kahn dicht. Eigentlich schön, so unter freiem Himmel zu arbeiten. Nur leider bläst uns der Wind ständig die Papiermuster für die Gummileisten rund ums Fenster weg. Nicht glatt.


Dienstag, April 28, 2009

Treppen

Moana liebt Griechenland.
Es wimmelt von Hunden, Katzen und Treppen.

die Trockenen


Schade, dass immer alle Schweizer erst im Herbst Ferien machen. Dann wenn in Griechenland alles braun und vertrocknet ist.
Schaut her, so schön ist es jetzt!
(Es hat im Mai also noch Plätze frei!)

Montag, April 27, 2009

röff röff

Sonntag, April 26, 2009

Deutsche und Nichtdeutschen

Also ich hätt gern den Teller da links unten. Bitte ohne Petersilie.

Auszug aus derselben Speisekarte:

Kartoffein
Find ich auch fein.

Orka mit Poulet
Wahrscheinlich war des Orkas letzte Mahlzeit ein Poulet, das er am Strand gefunden hat.
Die englische Version klärt auf, die Walschützer können sich also wieder auf ihre Stühle setzen und weiter essen: Okra with chicken

Nudelauflaur mit Hackfleisch
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt eine Nudel und macht Hackfleisch aus dir, wenn du vorbei kommst.

Tomaten gefühlt mit Reis
Da kommen mir die Tränen.

Schweinelentchen
Auch wenn das wohl wirklich so heisst, ich stell mir trotzdem ein Schwein Elendchen oder ein Schweinel Entchen vor. Welches Schweinel hättens denn gern? Das Elendchen oder das Entchen?

Und zuguter Letzt, nicht von der Speisekarte, sondern eine Visitenkarte, welche Hans von einem Alles-und-nichts-Könnner erhalten hat. Ein alter Segler, der vor 15 Jahren in Porto Heli hängengeblieben ist und sich nun um Wehwechen aller Art der ankommenden Bootsleute kümmert. Und auf seiner Visitenkarte steht nun eben

Herman the German
Tja, wenn das mal kein Verkaufsargument ist!

Samstag, April 25, 2009

Ausdemautobilder





Auf der Suche nach einem Standort für die MOANA für nächsten Winter.

Freitag, April 24, 2009

schiffbauen

Ich hab mir immer vorgestellt, dass sich die Leute vorstellen, dass es so aussieht, wenn wir erzählen, dass wir ein Schiff bauen. Die Sonne scheint, das Meer plätschert daneben, man ist an der frischen Luft und feilt und schleift nach Lust und Laune ein bisschen an ein paar Holzbalken herum.

Leider wars nicht so. Aber das glaubt uns heute erst recht niemand mehr.

Donnerstag, April 23, 2009

Buch Vorankündigung


Ende Saison werde ich ein Buch schreiben, Die schönsten Spielplätze Griechenlands.
An erster Stelle wird natürlich unser eigener stehen.

Mittwoch, April 22, 2009



Nach den zweiten Ostern beginnt nun die Arbeit.
Hier die Halterung für den Gangway. Vorbei das an Land hangeln, gumpen, kraxeln.
Nun kann man bequem über den Wackelsteg schwanken. Schön geradeaus schauen und nicht ans kalte Wasser denken. (Ich weiss, wovon ich rede. Wir hatten am dritten Tag einen Teil eines treibenden Fischernetzes in der Schiffsschraube und da ja der Kapitän bekanntlich als letztes das Schiff verlässt, mussten Moana und ich würfeln. Und ich hab verloren. Brrrrrrr....)

Dienstag, April 21, 2009

Fisch

Um halb sechs ist für mich Tagwacht, ich fahre heute mit den Fischern zum Netze einholen. Wir hoffen auf Lobster, da bringt das Kilo 50 Euros.

Um Lobster zu fangen sinkt das Netz bis auf den Grund. Beim Heraufholen zieht man kiloweise Steine mit, die Atonis auf einem kleinen Tischlein in Stücke zeschlägt, damit sie durch die Maschen fallen und nicht im Netz hängen bleiben.
Und Sofia zieht und zieht und zieht. 2,5 Kilometer zieht sie, Berge von Netze.

Aber leider bring ich Sofia und Antonis wenig Glück, wir fangen mehr Löcher als Fische, ein magerer Ertrag für 4 Stunden Arbeit auf See. 4 oder 5 ganze Fische.

Und ein paar zerrupfte, zerfetzte, angefressene.

Um 10 sind wir wieder zurück. Um 14 Uhr sind die zwei immer noch im Hafen auf ihrem Schiff und flicken Netze.
Aber morgen ist auch wieder ein Tag. Vielleicht ein besserer. Daran müsse man glauben, sonst werde man frustriert, sagt Sofia.

Sonntag, April 19, 2009

Ostern auf Spetses

Kreuz und quer verlaufen die Ankerketten und Taue im Hafen von Spetses, auch hier ist alles proppenvoll. Wir machen uns am Wassertankschiff "Dimitrios" fest und hoffen, dass er über Ostern nicht weiterfährt. Aber die Gefahr ist klein, an seiner Ankerkette haben sich mindestens 5 grosse Motorboote festgemacht.


Am Ostersamstagabend um Mitternacht ist die Fastenzeit vorbei und die Ostern und das grosse Fressen beginnen. Vor der Kirche warten wir mit Kerzen auf den Glockenschlag, dann wird das Feuer weitergegeben, bis der ganze Platz hell erleuchtet ist. Und dann beginnts. Ein Knall am andern. Haben noch nie so laute Knaller gehört, man hat das Gefühl, inmitten eines Krieges zu sein. Die Explosionen sind so stark und laut, dass uns von der Detonationswelle die Kleider flattern. Und Fräulein Zart schläft den ganzen Abend im Wagen. Ob unser Kind wohl taub ist? Oder es geworden ist?

Am Ostersonntag werden überall im Dorf Osterlämmer gegrillt, wer keinen Grill hat, gräbt sich eine Mulde am Strassenrand. Und irgend einen Spiess lässt sich auf all den Bootswerften rund um den Hafen sicher finden.

Über Verwandte von Hans werden wir von einer griechisch/schwedischen Fischerfamilie zum Osterlamm und zum Eiertütschen eingeladen.
Hier in Griechenland sind die Eier nicht farbig, sondern rot.
Und die Lämmer sind tot.
Zumindest heute.

Und zwischen Lamm und Kuchen müssen wir alle zum Padre zum Tanzen. Wer könnte einem Pastor den Wunsch abschlagen! Für einmal tanzen die Touristen für die Griechen und sie dürfen sich amüsieren.

Freitag, April 17, 2009

Schimmel und Mautiere auf Hydra

Ohne Reeling

und mit einem Riesenpuff von der Überwinterung (aus Angst vor dem Schimmel durfte nichts in den Kästen, Kisten und Löchern bleiben)

legen wir heute trotzdem ab und fahren von Lavrio nach Hydra, welche nach wie vor zu unseren Lieblingsinseln gehört.
Die griechischen Ostern dieses Wochenende sind zugleich der Startschuss für die kommende Saison. Der kleine Hafen ist wie erwartet übervoll und wir ankern frei in der nächstgelegenen Bucht. Mit Privatcafé.

Und seit Hydra kann Moana wiehern. Aber wer beim Maulesel und beim Maultier die Eltern sind, das bringt sie noch immer durcheinander.

Donnerstag, April 16, 2009

Hello again

Tja, da sind wir wieder, die Familie Hungerbrüller-Gummiball.
So der Gott vom mobilien Internet will, gibts diesen Sommer wieder etwas Geschichten von der grossen und der kleinen Moana. Aber auch von Tintenfischen, Sturmböen und Heimweh.
Für alle, die gern dabei wären, aber nicht können.
Für alle, die dabei sein werden und nun in Vorfreude noch Zuhause sitzen.
Für alle, die schon dabei waren und nun in Erinnerungen schwelgen.
Für alle, die nie und nimmer dabei sein möchten.
Aber vorallem für Scott.

Hans mit Kap Sounion im Hintergrund (der Link dazu für die angehende Professorin J.)

Und Moana mit Schwimmweste (für die Grosseltern)