Samstag, Juni 28, 2008

Schiffstaufe

Der Tag ist so voll, ich komm nicht dazu, ein einziges Bild zu machen. Drum hier die Taufe aus der Sicht von Tomas Karlsson mit dem übersetzten Text von Lennart Wiel-Hagberg, Fotograf und Journalist der Borås Tidning, welche unser Projekt seit Jahren mitverfolgt und immer wieder davon in der Zeitung berichtet haben.
Irgendwie tönt das ganze wie in der Schweizer Illustrierten. Ausser dass es sich bei den folgenden Namensnennungen nicht mal um die Cervelat-Prominenz handelt, sondern alles um nobodies. Aber lassen wir sie für einen Tag scheinen, die Hüngerbülers und Günnervälls!

Patin Claudia Fritsche tauft das Boot auf Moana. Der Name bedeutet Meer.
Natürlich haben wir im Chaos der Tage vergessen, die Flasche vorher etwas anzusägen. Die wohl typischste Schiffstaufepanne, die Flasche schlägt gegen das Boot, PLONG, und baumelt dann etwas verlegen weiter, unter den Gästen macht sich betretene Stille breit, Malin bläst nichtsdestotrotz die Fanfare, wenn auch etwas verhalten und ein paar Sekunden lang weiss niemand so recht, wie es nun weiter gehen soll.

Hans Gunnervall rettet die Taufzeremonie, indem er die Champagnerflasche von Hand zerschlägt.


Die Kaikante ist gefüllt mit eingeladenen Gästen.
Und auch mit uneingeladenen. Wir haben mit 30 bis 50 Leuten gerechnet, gekommen sind 70. Aber das freut uns natürlich und das Essen reicht grad knapp für alle. Aber übrig blieb kein Brösmeli.

Iria Hüngerbühler deckt den Namen achtern ab.
Lavrio ist der Heimathafen von Gross Moana in Griechenland, auch wenn sie erst im Herbst zum ersten Mal dort einlaufen wird.

Bevor die Gäste das Boot von innen besichtigen können, werden die Matrazen an Bord geladen.
Und die Matrazen waren wahrlich nicht das einzige was 1 vor 12 noch fertig wurde...

So ist der Katamaran geworden, wie er nun fertig in seinem richtigen Element liegt.

Zieh deine Schuhe aus, nur Socken, um an Bord dieses schönen Bootes zu gehen...

Mit grossem Interesse gingen die Bewohner von Döve an Bord.
Muss wohl schon etwas seltsam für die Dövianer sein, ihr Boot nun im Meer zu sehen.

Hans und Irja halten eine Dankesrede an alle, welche den Bau des Katamarans ermöglicht haben.

Ist das nicht der Jesus mit seiner Affäre und dem unehelichen Kind? Oder dann eben Noah, so wird Hans von den Leuten aus Döve und Umgebung schon lang genannt.


Birgitta Lagerstrand und Elisabeth Ek probieren das Steuerpult auf dem Boot aus.

Viele Gäste waren eingeladen. Zuvorderst im Bild Hans' Eltern und sein Onkel.

Marcus Linnarsson und Stefan Gardtman besichtigen eine der Kojen.
Typisch Zeitung, die zwei schauen drein, als sähen sie die Koje zum ersten Mal, spielen brav erstaunt, dabei haben sie einen grossen Teil der Einrichtung gebaut.

Hier liegt sie schön am Kai in Wallhamns Marina auf Tjörn.

Ein Tag der Freude für Irja Hüngerbüler, Tochter Moana und Hans Gunnervall.
Oje, darfs noch ein bisschen mehr Kitsch sein?

Fredrik Westermark, seine Frau Anna mit Isabella Olsson und Julia Westermark gehen an Bord.

Hans Gunnervalls Onkel Magnus Svaläng mit Partnerin Kerstin Fransson und Kollege Stig-Erik Johansson sehen sich im Salon um.

Im Partyzelt auf dem Kai versammeln sich die die eingeladenen Gäste aus Schweden und aus der Schweiz.

Die Gäste lassen es sich am Grillbuffet gut schmecken.

Der Katamaran Moana sieht mickrig aus im Vergleich zum Autofrachter Grande Scandinavia, welcher Wallhamn im Laufe des Abend anläuft, um neue Personenwagen auszuladen.

Pius Hüngerbühler, Egon Westermark und Kjell Arvidsson lassen es sich am Buffet gut schmecken.

Eigentlich wär das ja ein Eintrag für die g-sail Seite, denn die Kehrseite sieht ganz anders aus. Dass unser letzer freie Tag am 1. Mai war (und das soll bis am 28. Juli auch so bleiben) und wir vor Müdigkeit fast unters Buffet fallen und am meisten Freude an einem Bett hätten, dass uns einsaugt und 100 Jahre lang nicht mehr ausspuckt.

1 Kommentar:

jule hat gesagt…

liebe hungervall-gunnerbühlers
ich gratulifiziere euch von tiefstem herzen. egal, was alles noch ansteht: ich finds wunderbar, was ihr da schon alles geschaffet! wieder einmal hundertsiebenundzwanzig hüte gezogen.