Mittwoch, Juni 11, 2008

Christo kann einpacken

Nachdem uns in der Halle jeweils die Kälte oder die Hitze übel mitgespielt hat, macht uns nun der starke Wind einen Strich durch die (Zeit)rechnung.
Die Unterwasserfarbe, welche wir spritzen werden, finden wir selber ja super. Die soll so glitschig wie Seife sein, damit sich die bösen Muscheln, Algen und sonstigen anhänglichen Viecher nicht daran festmachen können. Aber unsere Werftnachbarn würden es wohl mässig glatt finden, wenn sie die Farbe zwar sehr dünn, dafür auf dem ganzen Boot hätten.
Also alle umliegenden Boote einpacken.

Aber der Wind ist mit Auspacken schneller als wir mit Einpacken.
Also müssen wir je ein Zelt um den Rumpf bauen, damit die Farbe nirgendwohin abhauen kann.



Das Spritzen geht pro Rumpf 3x eine Viertelstunde.
Der Zeltbau zwei Tage...
Und das alles nur wegen dem Wind. Wenn das Wörtchen WENN nicht wär, wär'n wir längst am Mittelmäär!

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