Und wird mehr und mehr mit jeder Stunde. Nur jemand scheint das nicht zu stören.
(Momoll, das Kind ist da drin.)
Ich furniere meinen siebten Fensterrahmen. Jeden Tag einen. Am Morgen 37 Schraubzwingen lösen, dann wieder 37 Schraubzwingen anziehen. Gibt zuerst Blasen, dann Hornhaut an den Handinnenflächen.
Am Mittag kommt dann jeweils die Vorarbeiterin und kontrolliert meine Arbeit.
Hab ich alles richtig gemacht, erst dann gibts ein währschaftes Mittagessen.
Und dann plötzlich, im ärgsten Schneegestöber,
erkling zuerst leise, dann immer lauter werdend, eine bekannte Melodie. Eine Melodie, bei welcher die Landkinder leuchtende Augen kriegen, durchs Heu gumpen und an die Strasse stehen und der Hans sein Portmonee sucht, aus der Halle gumpet und ebenfalls an die Strasse steht. Und um die Ecke kommt die Eisfee mit ihrem hellblauen Eismobil und will uns Eis im Papier andrehen.
Und am Abend dann kommt der Heimatverein von Börstig, geht mit Ah und Oh einmal ums Boot herum und drückt sich mit Ups und Hoppla einmal durchs Boot hindurch.
Ist immer so eine Sache mit diesen Besuchern. Das Risiko ist sehr gross, dass innerhalb von Minuten mehr Kratzer entstehen und halbfixe Sachen heruntergerupft werden, als wenn wir darin einen Monat lang werken. Aber man kann ja den Leuten der Umgebung den Besuch nicht abschlagen, vielleicht sind wir ja mal froh, wenn sie ihre Hecke etwas stutzen oder ihr Steinmäuerchen etwas umschichten, wenn wir dann vorbei wollen.
Und zu Schluss gibts noch Würstli in der Halle und mir frieren die Füsse samt Gummistiefel am Boden fest.



















