Donnerstag, Oktober 25, 2007

Nun liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht!

Ein Eintrag an die gesamte Generation Golf (die es ja auch in der Schweiz gibt)

Von 1959 bis 1990 gab es zwei verschiedene Sandmännchen in den TV-Sendern des geteilten Deutschlands, die jedoch einiges gemeinsam hatten. Sowohl in Ost als auch West wurde das Sandmännchen jeweils als kleiner Mann mit weißem Bart und Zipfelmütze dargestellt. Es erscheint in einer Rahmenhandlung vor bzw. nach einem Kurzfilm und streut am Ende jeder Sendung seinen Traumsand, um den Kindern angenehme Träume zu schenken.
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Sandmännchen Ost
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Nach getaner Arbeit schlief der Sandmann in der ersten Folge an einer Straßenecke ein. Die Ausstrahlung dieser Szene - es war Ende November - führte zu Protesten von Eltern. Viele Kinder sollen dem Sandmännchen in Briefen ihre Betten angeboten haben.
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Im Sommer 1960 bekam er seine endgültige Form mit dem bis heute typischen Bart. Danach entstanden Sandmännchen-Folgen mit vielfältigem Inhalt – Alltagsszenen, Reisen des Sandmännchens in ferne (meist sozialistische) Länder und auch ins Weltall (unter anderem reiste der Sandmann mit dem Lunochod auf den Mond), Märchenszenen, aber auch Szenen mit starkem politischen Inhalt, etwa Besuche des Sandmännchens bei der Nationalen Volksarmee, den Grenztruppen an Oder und Neiße oder im Pionierferienlager. Das Sandmännchen hatte einen reichhaltigen „Fuhrpark“ mit teilweise sehr konventionellen, teilweise auch sehr futuristischen Fahrzeugen.
(aus Wikipedia)

Hier gibt es die hübsche offizielle Sandmänchen-Website.
Und all die Liedchen dazu kann man sich hier anhören.

Den Stoff für diese Decke hab ich in der absoluten Pampa von Nordschweden in einem Loppis gefunden. Und hier in Schweden heisst das Sandmännchen John Blund.
Auf Wiedersehn und schlaft recht schön!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Sandmännchen auf der Decke sieht so aus, als hätte es den Mund voller Spaghetti.

iria hat gesagt…

Ja, das hab ich beim ersten Mal hingucken auch geglaubt :-)