Montag, Juni 18, 2007
Sonntag, Juni 17, 2007
Kleine Filmgeschichte von Scott
Samstag, Juni 16, 2007
Vollfett
Als Dankeschön für Lager und Transport von zwei Nähmaschinen und einer Magazin-Bibliothek.
Fika um fünf,



grosses Fressen etwas später


und sich dann eineinzweitelschwer in den Sessel fallen lassen.

Oder "Wie man ein neues Tischtuch einweiht".
Mit Randensalat, Rotwein und Blaubeeren. Tips und Tricks aus der Wäscherei nehmen wir dankend entgegen!
Fika um fünf,
grosses Fressen etwas später
und sich dann eineinzweitelschwer in den Sessel fallen lassen.
Oder "Wie man ein neues Tischtuch einweiht".
Mit Randensalat, Rotwein und Blaubeeren. Tips und Tricks aus der Wäscherei nehmen wir dankend entgegen!
Freitag, Juni 15, 2007
Donnerstag, Juni 14, 2007
Uhu (Teil 2)
1903 begann der Landpöschtler Frans Johan Gregerfeldt in seinem Garten in Floby Bäume zu pflanzen, zu markieren und Steine zu arrangieren. Entstanden ist ein wunderbarer Garten, den er Alphem nannte.


Wenn er auf seinen Postgängen einen speziellen Stein entdeckte, ging er des nachts mit seiner Schubkarre zurück und transportierte ihn unbemerkt in seinen Garten. 11 Schubkarren hat er in den 50 Jahren"verbraucht", Nummer 12 steht noch heut im Garten.

Fransens Häuschen soll einem schwedischen Zeichner für den Disneyfilm "Snowwhite" Pate für das Haus der Sieben Zwerge gestanden haben.



Zur Schule gegangen ist der Frans bloss 10 Tage in seinem Leben, Lesen und Rechnen hat er sich selbst beigebracht.




Zusammen mit dem Car-Chauffeur haben wir das Durchschnittsalter aller Besucher von satten 78 Jahren auf knappe 75 Jahren heruntergebracht.



Das Männerchörli aus Floby sang dann noch ein paar schöne Sommerwaisen, unter anderm das Kinderlied "Idas Sommarvisa". Da ists mir also grad ein bisschen wehmütig ums Herz geworden, so rührend war das.
(Idas Sommarvisa kann man sich hier anhören)
Wenn er auf seinen Postgängen einen speziellen Stein entdeckte, ging er des nachts mit seiner Schubkarre zurück und transportierte ihn unbemerkt in seinen Garten. 11 Schubkarren hat er in den 50 Jahren"verbraucht", Nummer 12 steht noch heut im Garten.
Fransens Häuschen soll einem schwedischen Zeichner für den Disneyfilm "Snowwhite" Pate für das Haus der Sieben Zwerge gestanden haben.
Zur Schule gegangen ist der Frans bloss 10 Tage in seinem Leben, Lesen und Rechnen hat er sich selbst beigebracht.
Zusammen mit dem Car-Chauffeur haben wir das Durchschnittsalter aller Besucher von satten 78 Jahren auf knappe 75 Jahren heruntergebracht.
Das Männerchörli aus Floby sang dann noch ein paar schöne Sommerwaisen, unter anderm das Kinderlied "Idas Sommarvisa". Da ists mir also grad ein bisschen wehmütig ums Herz geworden, so rührend war das.
(Idas Sommarvisa kann man sich hier anhören)
Mittwoch, Juni 13, 2007
Der Assistent
Etwas gewöhnungsbedürftig, dass sich bei meinem ausgeliehenen Kneter das Becken und nicht die Kelle dreht. Und bis an den Abgrund ist er selbst gehüpft. Ein wirklicher Assistent ist er also nicht, wenn ich doch immer hinter ihm stehen und aufpassen muss, dass er nicht über die Klippe springt.
Aber vielleicht mach ich auch was falsch und sollte mal einen Experten vom Assistenten fragen.



Aber vielleicht mach ich auch was falsch und sollte mal einen Experten vom Assistenten fragen.
Dienstag, Juni 12, 2007
Nur für unsere Eltern
Achtung! Dies ist ein Eintrag für unsere Eltern. Allenfalls noch für andere Landratten oder Wetterinteressierte unter euch. Aber all die Städter, welche das Wetter nur aus der Tagesschau kennen, die würden sich nur langweilen. Momoll, St.Gallen zählen wir nun auch zu den Städten.Und nur weil man irgendwann mal im Bündner- oder Appenzellerland geboren wurde, heisst das noch lange nicht, dass man nicht doch ein Städter ist.
Unsere Eltern interessieren sich nämlich für das Wetter hier droben. "Wa händ er au für Wätter?" Die einen müssen selber stets auf der Hut vor Frost und Hitzewelle sein, damit das Gemüse weder erfriert noch verdorrt. Und die anderen müssen sich ernsthaft überlegen, ob sie nicht diesen Sommer im Garten der Grosseltern hier in Schweden einen Zitronenhain oder eine Olivenplantage anbauen sollen, denn es herrschen hier mediterane Zustände.
04.30 uhr --- 10º
05.22 uhr --- 14º
08.17 uhr --- 21 º
10.05 uhr --- 27º
12.11 uhr --- 31 º
13.01 uhr --- 34º
Wir beginnen um 5 Uhr mit der Arbeit, machen eine lange Mittagspause und Hans arbeitet dann am Abend nochmals eine Schicht bis in die Nacht. Um 10 Uhr muss ich schon zum ersten Mal die Beine hochlagern, weil ich sonst Gefahr laufe, von berstenden Schuhen getroffen zu werden.
Jaja, eigentlich ist das ein getarnter Jammerblog, aber eigentlich finde ich persönlich Jammerblogs zum jammern und zweitens soll ich ja nicht mehr jammern, weil bald alles noch viel schlimmer kommen wird, wie mir prophezeit wurde. Drum hab ich ihn als Wetterblog verkleidet.
Aber von den Eltern kriegt man immer ein wenig Mitleid, wenn man es grad braucht.
In der Halle ist es nämlich nochmals etwa 5-10º wärmer, da muss man ganz viel trinken und ganz viel die Blase entleeren und es ist ganz mühsam, wenn man dazu jedesmal aus der Skipperkoje raus- und vom Schiff runterklettern und zum Häuschen laufen muss (frau schifft ja nicht hinter die Halle), hüäääääähhhh.
Und weil man ja nicht die Hälfte der Arbeitszeit mit Klettern verbringen möchte, kommt man auf ganz kreative Lösungen. Aber die Details gehören nun wirklich nicht auf einen Blog.

Die Kartoffelstöcke sind "aa ghüüfelet", wie von Papa Pius empfohlen.

Und die Tomaten- und Gurkenpflanzen gedeihen prächtig im Tropenhäuschen.
Unsere Eltern interessieren sich nämlich für das Wetter hier droben. "Wa händ er au für Wätter?" Die einen müssen selber stets auf der Hut vor Frost und Hitzewelle sein, damit das Gemüse weder erfriert noch verdorrt. Und die anderen müssen sich ernsthaft überlegen, ob sie nicht diesen Sommer im Garten der Grosseltern hier in Schweden einen Zitronenhain oder eine Olivenplantage anbauen sollen, denn es herrschen hier mediterane Zustände.
04.30 uhr --- 10º
05.22 uhr --- 14º
08.17 uhr --- 21 º
10.05 uhr --- 27º
12.11 uhr --- 31 º
13.01 uhr --- 34º
Wir beginnen um 5 Uhr mit der Arbeit, machen eine lange Mittagspause und Hans arbeitet dann am Abend nochmals eine Schicht bis in die Nacht. Um 10 Uhr muss ich schon zum ersten Mal die Beine hochlagern, weil ich sonst Gefahr laufe, von berstenden Schuhen getroffen zu werden.
Jaja, eigentlich ist das ein getarnter Jammerblog, aber eigentlich finde ich persönlich Jammerblogs zum jammern und zweitens soll ich ja nicht mehr jammern, weil bald alles noch viel schlimmer kommen wird, wie mir prophezeit wurde. Drum hab ich ihn als Wetterblog verkleidet.
Aber von den Eltern kriegt man immer ein wenig Mitleid, wenn man es grad braucht.
In der Halle ist es nämlich nochmals etwa 5-10º wärmer, da muss man ganz viel trinken und ganz viel die Blase entleeren und es ist ganz mühsam, wenn man dazu jedesmal aus der Skipperkoje raus- und vom Schiff runterklettern und zum Häuschen laufen muss (frau schifft ja nicht hinter die Halle), hüäääääähhhh.
Und weil man ja nicht die Hälfte der Arbeitszeit mit Klettern verbringen möchte, kommt man auf ganz kreative Lösungen. Aber die Details gehören nun wirklich nicht auf einen Blog.
Die Kartoffelstöcke sind "aa ghüüfelet", wie von Papa Pius empfohlen.
Und die Tomaten- und Gurkenpflanzen gedeihen prächtig im Tropenhäuschen.
Montag, Juni 11, 2007
Novizin
Zur Zeit werde ich hart geprüft, ob ich nun auch wirklich die notwendigen Fähigkeiten und Eigenschaften aufweise, um eine der ihrigen zu werden. Gelte noch als Novizin und muss noch sehr viel lernen.
Zum Beispiel wie man ohne Staubsturm um die Maushaufen herumkommt, wie man es schafft, unter der Blautanne durchzukommen, ohne nachher die ganzen Unterhosen voll Nadeln zu haben. Oder aber auch, dass kniehohes Gras, Kieswege oder Holzschnitzelpfade grosszügig zu umfahren sind. Oder ganz simpel, wie man die spitzigen Kurven kriegt, ohne dabei den Heiligen Rasen in einen Acker zu verwandeln.
Wenn ich nun meinen Pflichten den ganzen Sommer lang zuverlässig nachkomme, dann werde ich wohl dann im Herbst endlich in den Kreis der echten Schweden aufgenommen werden.
Bis dann werde ich geduldig jede Wochen meine Runden über den grünen Teppich drehen und mich dabei in der Meditation üben.
Aber Rasenmähen ist ein bisschen wie Kinderwagenschieben, einfach immer im Kreis rundherum und mit dem Unterschied, dass man nicht schieben muss, sondern einfach hinterhertrottet. Die Geschwindigkeit ist von Schildkröte bis Hase stufenlos verstellbar. Sich selber überlassen kann ich den Mäher leider nicht, dann fährt er unter dem Zaun durch, über die Strasse und schneidet den Nachbarn eine wüste Schneise quer durch den Garten. Dann wär es aus mit dem Traum vom Dazugehören...
Sonntag, Juni 10, 2007
Uhu (Teil 1)
Man hat das Gefühl, dass es hier in der Gegend nix gibt ausser Traktoren und Kraniche, stimmt aber nicht. Vieles muss man wissen oder suchen. Denn eigentlich gibts hier in nächster Nähe einiges Nettes und Interessantes. Das sind wir langsam am Entdecken. Zum Beispiel das Buch-Café in Od. Ganz hübsches Plätzen, da muss ich wohl noch des öftern hin.




feine Kuchen


schöne Bücher




lauschiger Garten

*Uhu = ums Huus ume
feine Kuchen
schöne Bücher
lauschiger Garten
*Uhu = ums Huus ume
Samstag, Juni 09, 2007
Freitag, Juni 08, 2007
Lampen Kick mit Klick
Die Decke in der ersten Koje ist oben, ein kleines Highlight. Vorallem am Schluss die Lampen anschliessen und dann ins Loch drücken, das macht Freude! Ein Klick und plötzlich schaut es fertig aus!


Fehlt eigentlich nur noch der Boden, der Türrahmen und ein paar Details, dann ist die erste Koje fertig.
Fehlt eigentlich nur noch der Boden, der Türrahmen und ein paar Details, dann ist die erste Koje fertig.
Donnerstag, Juni 07, 2007
Bitte ein Eis
Arbeit in der keilförmigen Sauna. Mit Plastikhandschuhen, langen Hosen, langem Shirt, Gasmaske, wärmender Lampe und Schwaden von Lösungsmitteln, die einem die Tränen in die Augen treiben. Zur Zeit öle ich die beiden Skipperkojen ganz vorne. 1x hab ichs, 3x muss ich noch. Üble Sache Maloney!
Morgen wollen wir um 5 anfangen, damit wir nicht den ganzen Tag, sondern nur den halben, zu schwitzen brauchen. Warum bloss bauen wir nicht in Sibirien?
Und in 6 Monaten jammern wir wieder über die Kälte. Man kann es uns ja schon nie recht machen. Dä Hans im Schnäggäloch und sini Frau.
Morgen wollen wir um 5 anfangen, damit wir nicht den ganzen Tag, sondern nur den halben, zu schwitzen brauchen. Warum bloss bauen wir nicht in Sibirien?
Und in 6 Monaten jammern wir wieder über die Kälte. Man kann es uns ja schon nie recht machen. Dä Hans im Schnäggäloch und sini Frau.
Mittwoch, Juni 06, 2007
6. Juni
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