judit meint:
in döve gibt es zwei namenlose. eine sehr grosse und eine sehr kleine.
die grosse hat keinen namen, weil sich hansen und iri noch immer nicht einig sind. oder uns überraschen wollen an einem strahlenden frühlingstag in nicht mehr allzuweiter ferne.
auch namenlos ist sie hier das zentrum, die göttin sozusagen. ohne sie kein döve für uns alle. träg liegt sie da in der halle, unter einen riesigen baldachin gebettet, der im wind der auf- und durchziehenden sommergewitter leise raschelt und von gehissten segeln in künftiger brise singt. abgesehen von ihrer grösse noch nicht wirklich erhaben, fleckig scheckig wie sie ist, aber durchaus zum schwan geboren. täglich geselle ich mich nun zu ihren sklaven und leiste meinen porentiefen liebesdienst, auf dass sie dereinst erstrahle in glanz und glorie.
unser herz jedoch gehört der kleinen grauen. sie zu kosen ist der eigentliche glücksmoment des tages. sie an den fuss geschmiegt zu haben beim lesen, sie auf dem buckel zu tragen beim kochen, sie zu beobachten beim kampf mit für uns unsichtbaren riesen.
namenlos, weils dem hansen einerlei und der iri immer noch nicht klar, wie denn das mit einem büschel langer haare bedeckte knöllchen zwischen ihren beinen zu deuten sei. das aber wird sich noch vor nächstem frühling klären.
Donnerstag, August 03, 2006
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

1 Kommentar:
zu viieeel zu später stunde und nach 3 gläsern wein war mir der text wohl etwas zu kompext, da dachte ich schon: "iria ist schwanger!!!" :-D
naja, beim dritten leseversuch habe ich es dann auch geschnallt, worum - bzw. um wen - es eigenltich geht. ;-)
Kommentar veröffentlichen