Samstag, August 05, 2006

immer zwei (teil zwei)

jule fährt fort:

ja, die möchtegerns:
auch sie steigen mindestens einmal täglich in die arbeitskluft. mit brennendem eifer stellen sie sich in den dienst der grossen sache, jeden tag von neuem, seite an seite mit den echten arbeitern - kameradschaft für immer, solidarität auf ewig.
das hochgefühl muss jedoch irgendwie mit der aufsteigenden sonne zusammenhängen, es überdauert leider selten deren zenit. wahrlich, ich sage euch: bootbauen hat gar nix mit romantik und sehr viel mit saurem apfel zu tun.

dank der theorie von der dualität des döveschen kosmos muss man aber nun kein schlechtes gewissen haben, wenn man zu seinen gefühlen steht und sich als möchtegern outet. denn: es braucht die möchtegerns ja geradezu als gegenpol. wenn alle auf der gleichen seite des bootes stünden, geriete alles ins wackeln und wanken und döve würde kentern wie das olle ding von jack sparrow.
und führt man den gedanken nun konsequent zu ende, kommt man unweigerlich zum schluss, als gar-nix-wollerin eine ungleich bessere hilfe zu sein.
das werde ich also morgen einmal versuchen.


welches ist nun wohl das faule ei, der falsche fuffzger?


ps:
fliege in einer woche wieder zurück in die schweiz und suche jemanden, der hier meinen job zuverlässig weiterführt. die kleine graue ist zwar ne meisterliche müssiggängerin, aber eben doch ein ziemliches leichtgewicht. ich zweifle, dass sie es ganz alleine schafft...

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